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| 21.10.2011 |
Nick Page Singersongwriter
Neben "straighten" Electrics entwickelt Nick Page auch gerne neue Ideen für die unterschiedlichsten Einsatzwecke. Seine jüngst vorgestelltes "Singer/Songwriter"-Modell weiß zu überzeugen. Was tun wenn die Bühnen größer werden und die Gigs länger dauern. Das steigt das Verlangen auf eine schmalere Gitarre umzusteigen. Akustikgitarren mit Shaping gibt es zwar von einigen Herstellern, aber sie sind nicht jedermanns Sache. Deshalb hat Nick eine Mahagoni-Solidbody mit der dezent perkussiven Ansprache, ähnlich wie bei einer Akustikgitarrendecke, versehen. Der Korpus, mit aufgeleimter geflammter Ahorndecke, ist unter der ovalen Aluabdeckung leicht gekammert. Die teleartige Brücke wurde mit Schrauben auf die Alublende montiert und schwingt so beim Strummen immer leicht mit, was dem Spieler ein akustisches Spielgefühl vermittelt. Zudem sollte es nicht die klassische "Magnettonabnehmer im Schallloch & Piezo unter der Brücke-Anordnung mit Fader im Schalloch"-Lösung sein. Gerade Fingerpicker schätzen die Freiheit unter den Saiten, eine Anordnung in Stegposition ist der am Hals also vorzuziehen. Dort arbeitet jetzt ein "Little Charlie" Bar-Pickup aus der deutschen Pickupschmiede Bernd-Axel Immingers. Die Singer/Songwriter soll eine E-Gitarre nicht ersetzen, sie stellt vielmehr eine neue klangliche Variante für Strumming und Picking, bei gewohnter akustischer Ansprache im E-Kostüm dar.
www.nickpageguitars.com
